Die Entstehung der Festung

Pünktlich zu den Osterferien wurde das Wetter schön. Natürlich war das für uns der Grund die Tage ganz lange mit Spielen und Arbeiten im Hof zu verbringen. An einem Tag haben wir mit den Schaufeln begonnen im Sand zu graben. Schnell hatten die Kinder dabei die Idee, dass wir die Marienfestung „bauen“ sollten. Um diese entstand von den fleißigen Bauwerkern gegraben der Burggraben und ein Junge meinte, dass das tatsächlich so aussieht wie der große Felsen auf dem die Festung steht. Der Junge weiß es genau, denn schließlich laufen wir sehr oft unterhalb der Festung an den großen Felsen vorbei.

Ausdauernd beschäftigten sich die Kinder mit der Arbeit und hatten immer wieder neue Ideen. So bauten sie zum Beispiel eine Falle, eine Brüstung, damit niemand in den Graben fällt und eine Zugbrücke. Immer mehr Kinder wollten mit bauen, aber schließlich merkten sie auch, dass es gar nicht so einfach ist, wenn so viele Bauherren an einem Objekt arbeiten und so wechselten sie sich ab, während andere Pause machten.

Für die nächste Woche haben die Kinder schon geplant, dass wir die Frankenwarte auf die linke Seite des Sandkastens bauen und auf die rechte Seite das Käppele. Und schließlich wäre an der Längsseite auch noch Platz für die Kinder-und Jugendfarm. (Vorausgesetzt, die Festung steht am Montag noch………) 🙂

 

Autor: Susanne Baumann