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Start Stammgruppen 2009/2010 Stammgruppen SMV – Workshop im Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald

SMV – Workshop im Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald

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Mit dem Ziel „Teamfindung“ und „Themenbearbeitung“ verbrachten die gewählten Vertreter der Stammgruppen und der Schule, die so genannte Schülermitverantwortung zwei interessante Tage im Walderlebniszentrum Würzburg. Mit öffentlichem Verkehrsmittel Linie 45, Abfahrt 7.37 ging es los und alle waren selbstverantwortlich pünktlich dabei. Mit einem Arbeitsfrühstück begann der erste Tag zur Stärkung.

Gleich im Anschluss sorgten die SchülerInnen schon gemeinsam für ihr Mittagessen. Eine Gruppe stelle Pizzateig und Belag im Team her, während die andere Gruppe unter Anleitung und Erklärung des Försters Herrn Wüst Feuer im Lehmsteinofen anschürte. Jetzt war Zeit für Kennlernspiele, wie „rechts Pimdabapimpimpim“, Zauberstab, Gruppenjonglieren mit einem empfindlichen Glockengeläut, die allen äußerste Konzentration, Achtsamkeit und Geduld füreinander abverlangten, aber auch enorm Spaß und Freude über das gemeinsame Gelingen machten.

 

Nach dem Verzehren der eigen belegten Pizza, was für viele das erste Mal im Leben war, ging es in den Wald mit „Kompass und Karte“: Einnorden, Standort und Ziel auf der Landkarte festlegen,

Marschzahl einstellen, waren die Voraussetzung für ein gelingendes Ankommen. Sodann musste sich immer ein Schüler im Gelände als Peilpunkte zur Verfügung stellen, wurde vom Kompassträger genau positioniert und dann lief die Gruppe genau an dessen Standort. Wichtig war sich verlassen können, dass die beiden Aktiven es auch richtig machten und Disziplin im „Peilpunkt halten“. So kam die Gruppe gemeinsam am „Wildererdenkmal“ an und freute sich wiederum, es geschafft zu haben. Tja, und war da noch die Aufgabe mit dem Spinnennetz: Wie kommt die Gruppe da durch ohne das Netz mit seinen giftigen Fäden zu berühren? Zuerst versuchte es doch einige doch wirklich mal allein, andere dachten nach, wie man diese Aufgabe gemeinsam schaffen könnte. Nach geschmiedeten Plan setzten alle Verantwortlichen diesen in die Tat um. Nachdem zuerst Schwerste von seinen MitschülerInnen hindurch gehoben wurde, konnten alle nach und nach durch das Spinnennetz quasi paketweise transportiert werden und am Ende stand die Erfahrung sicher fest: „Gemeinsam sind wir stark“.
Am zweiten Tag brachten die Vertreter der Stammgruppen die Anliegen ihrer Mitschüler als gesammelte Liste mit. Diese wurden vorgetragen und mit Stichpunkt auf eine Karte geschrieben.
Dann galt es die Karten zu sortieren und Ober- bzw. Sammelbegriffe zu finden und die fünf wichtigsten zu bestimmen. An einer Pinnwand wurden diese aus Untergruppe, Mittelgruppe und Obergruppe gesammelt, wiederum gruppiert und schließlich mit Punkten bewertet. Nach nur einer Stunde wurden somit zwei Themen gefunden, die wohl sehr viele SchülerInnen bewegen. Zum Thema „Hausschuhe“ und „Pausenraum“ wurden nach dem Arbeitsfrühstück genaue Ziel- und Maßnahmenplanung durchgeführt und dabei die Erfahrungen vom Vortag „mit Karte und Kompass“ genutzt. Plötzlich wurde klar, also das Umsetzen wird dauern, wird Menschen in verantwortlichem Tun brauchen, es wird Arbeitsdisziplin erfordern und „WIR“ müssen uns gemeinsam auf den Weg machen. Aber mit einem genauen Plan, den man der Schulleitung Frau Kuster am Nachmittag bereits präsentierte und dafür bereits Anerkennung und Lob erhielt, wurde schon der erste Termin zur Umsetzung der ersten Aufgabe gefixt. „Ihr wisst, ich lasse mich nicht überreden, sondern nur überzeugen!“ waren Ihre Worte. Schritt für Schritt wird es nun weitergehen und alle können gespannt und interessiert den weiteren Aufgaben folgen und das erreichte „IST“ mit dem geplanten „Peilpunkt“ vergleichen können. Dann stellen wir fest, jawohl wir sind noch auf Kurs und werden unser Ziel erreichen. Mit einer ausführlichen Abschlussrunde in der die Worte „gut fand ich, weil…“ und „ich habe gelernt, dass…“ lernten wir uns alle noch einmal viel besser kennen. Die Wörter „im Team“ wurden dabei meistens verwendet und waren wohl die wichtigste Erfahrung. Im Namen unserer Schulleitung Frau Kuster bedankten sich die Schülersprecher der Jenaplan-Schule Würzburg bei den Förstern Herrn Graf und Herrn Wüst und ihrer Unterstützung Frau Müller mit einem Abschiedsgeschenk

Für die Bereitschaft der SchülerInnen diese echte Mitverantwortung mitzutragen,
bedanken wir uns herzlichst!


Eure Unterstützungsgruppe (UStG)


Rainer Scheuplein    Axel Demmel    Dorothea Gollwitzer    Martina Müller-Amthor

 

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