Siesta bei den Pinguinen

Ein neues Jahr hat begonnen und der Januar zeigt sich von seiner verregneten und etwas düsteren Seite. Wir haben das Bedürfnis, uns bei einer Tasse Tee gemütlich zu Hause einzukuscheln. Dieses Bedürfnis haben unsere Kinder in der Pinguingruppe auch. Sie kommen im Moment besonders gerne zum kuscheln, Musik hören und Bücher betrachten, auf den Schoss. Und sie machen gerne Mittagsschlaf. Das hat nicht nur mit der Jahreszeit zu tun.

Jedes Kind hat einen selbst ausgewählten Platz und weiß schon beim Betreten des Schlafraumes, wo sein Bettchen steht. Die Bettchen sind ganz flach, so dass das Kind sich selbst hinlegen kann und auch wieder aufstehen darf, wenn es ausgeschlafen hat. Zu Beginn des neuen Krippenjahres machten die Kinder untereinander aus, wo sie schlafen wollten. Manche Kinder bevorzugen es, nebeneinander zu liegen, um sich noch anzuschauen und ein bisschen miteinander zu kichern, andere Kinder legen sich bewusst auf ein Bettchen, das hinter einem Sitzsack versteckt steht, um sich dort wirklich Ruhe zu holen. Ein Kind möchte gar nicht im Bett liegen, sondern im Sitzsack schlafen, ein anderes wiederum im Buggy. All diese kleinen Vorlieben sind nötig, damit die Kinder gerne in der Krippe schlafen und auch das nötige Vertrauen haben, um sich bei uns hinzulegen. Deshalb schläft ein Kind auch erst nach der Eingewöhnungsphase das erste Mal bei uns.

Folgendes Ritual haben wir zum  entspannten Einschlafen entwickelt:

Nach dem Mittagessen setzen wir uns mit den Kindern auf den Teppich, um dort noch Bücher zu betrachten, oder ruhige Kreisspiele zu spielen, danach gehen wir gemeinsam in den Nebenraum, um zu schlafen. Bei leiser Musik setzen wir uns nacheinander neben jedes Kind, streicheln es, oder halten nur die Hand, je nachdem, was das Kind möchte. Und dann träumen die Kleinen von großen Taten…

Autorin: Jennifer Blankenburg

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