So war es – Schullandheim der OG in Ruhpolding im Februar 2022

 

Sonntag, 20.02.2022

Die Obergruppe hat sich in der Bahnhofhalle um 7:15 Uhr getroffen und ist um 7:41 Uhr in den Zug Richtung Nürnberg eingestiegen. Angekommen in Nürnberg, sind wir gleich nach München weitergefahren. Dann haben wir in München eine Stunde Wartezeit gehabt und ein paar von uns haben sich etwas am Bahnhof gekauft. Von dort aus sind wir dann nach Traunstein gefahren und dann Richtung Zielort Ruhpolding. Am Ziel angekommen, wurden wir von Linea und Sebastian (unseren beiden kundigen Ansprechpartnern vor Ort) mit zwei Bussen abgeholt. Als wir fast am Haus, wo wir eine Woche bleiben sollten, angekommen waren, gab es kein NETZ!      Weiter ging es so: Nach sieben Stunden Fahrt sind wir angekommen und haben gleich die Hausordnung besprochen und die Dienste eingeteilt. Danach haben wir die Zimmeraufteilung gemacht und uns eingerichtet. Ein bisschen später haben wir dann das Abendessen genossen. Das war Tag 1.

Montag, 21.02.2022

Am Montag sind wir zwischen 6.45 Uhr und 7.15 Uhr aufgestanden und haben Frühstück gemacht. Es gab Müsli, Brot und Quark. Nach dem Frühstück haben wir im Besprechungszimmer ein paar Willkommensspiele gespielt. Wir sollten zum Beispiel einen ausgeklappten Maßstab mit Kerzen darauf balancieren. Diesen mussten wir einmal durch ein Zimmer und dann noch eine Treppe hoch balancieren. Danach haben wir ein Spiel mit Zahlen gespielt. Wir haben uns viel über die Fotosynthese informiert. Als wir alle Spiele gespielt haben, sind wir an die frische Luft gegangen und haben mit den Betreuern Sebastian und Linea den Wald erkundet. Dabei gab es noch mehr Spiele, um das Thema besser zu verstehen. Um 12:30 Uhr gab es Mittagessen. Danach haben wir noch mal etwas im Freien gemacht und eine Schneeballschlacht angeschlossen. Um 18 Uhr gab es Abendessen. Nach dem Essen haben wir einen Spieleabend gemacht und um 22 Uhr war Nachtruhe.

Dienstag, 22.02.2022

Am Dienstag sind wir wie gewohnt aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann raus gegangen. Danach hat uns Sebastian ein neues Spiel vorgestellt – „Drachenspiel“ – was eine Abwandlung von Schere, Stein, Papier war. Dann haben wir verschiedene Tierarten untersucht und sind dafür tiefer in den Wald gegangen. Wir haben besprochen, wie verschiedene Tiere den Winter überleben. Dabei haben wir festgestellt, dass es nicht nur den Winterschlaf gibt sondern auch z. B. die Winterstarre. Anschließend haben wir ein neues Spiel gespielt, das „Reh-Wolf-Baum-Spiel“. Dabei sind wir sehr viel gerannt und es war sehr anstrengend. Anschließend sind wir zu einer Jagdhütte gegangen und haben Verstecken gespielt, wobei wir alle die Rehe waren und der Jäger uns von der Jagdhütte aus erspähen musste. Dies hat uns sehr viel Spaß gemacht, weshalb wir es auch mehrere Runden gespielt haben. Am Abend nach dem Essen haben wir einen Spieleabend gemacht, der sehr lustig war.

Mittwoch, 23.02.2022

Am Mittwoch sind wir um 09:30 Uhr gestartet, haben unsere Schneeschuhe und Stöcke angezogen und sind dann zur Schneeschuhwanderung aufgebrochen. Als wir an der Haar-Alm angekommen waren, haben wir frisches Brunnenwasser getrunken. Wir konnten nicht ganz bis an die Spitze des Bergs wandern, da Lawinengefahr bestand. Das war Pech. Doch als wir soweit gelaufen waren, wie wir konnten, hat uns der Förster Sebastian viel über Lawinen und über Verschüttete erklärt. Es war sehr interessant. Wirklich interessant. Nachdem wir ein Gruppenfoto gemacht hatten, sind wir den Berg wieder selbständig nach unten gelaufen. Als wir nach insgesamt sieben Stunden im Bergwalderlebniszentrum angekommen waren, gab es Abendessen. Zum Abschluss haben wir den Film „Fack ju Göthe“ im Gemeinschaftsraum geschaut. Nach dem Film sind fast alle ins Bett gegangen, nur wenige haben sich noch im Gemeinschaftsraum unterhalten.

Donnerstag, 24.02.2022

Am fünften Tag haben wir mit einem von Müdigkeit geprägtem Frühstück begonnen. Nach der anstrengenden Schneeschuhwanderung am Vortag haben wir den Vormittag drinnen gestartet und gemeinsam unseren CO2-Fußabdruck bestimmt. Da wir alle noch schlaff waren, sind wir dann an die frische Luft gegangen und haben ein paar Teambuildingspiele durchgeführt. Danach haben wir mit Würfeln die Waldnutzung dargestellt und erkannt, dass der Mensch den Wald schneller zerstört, als er regenerieren kann. Nach einer leckeren Portion Kaasspatzen ging es gestärkt zurück nach draußen. In einem spannenden Kampf um Leben und Tod erschufen wir zwei aufregende und außergewöhnliche Murmelbahnen, es ging Mädchen gegen Jungs. Auf eine knappe Niederlage der Mädchen folgend versuchten wir, mit Feuersteinen altmodisch Feuer zu machen, was zum Schluss alle Anwesenden schafften. Darauffolgend aßen wir zu Abend zur Erholung vom aktionsreichen Nachmittag. Anschließend haben wir es uns am Lagerfeuer bequem gemacht und unseren bereits vorbereiteten Stockbrotteig professionell gold-braun werden lassen (wahlweise auch schwarz), während engelsgleichen Gesangs von Stella, Hannah und Tristan.

Freitag, 25.02.2022

Am Freitagmorgen gab es erst Frühstück wie jeden Morgen. Nach dem Essen haben wir unsere Sachen gepackt. Anschließend mussten wir unsere Zimmer auskehren. Als alles sauber war, gingen wir nach unten in den Seminarraum. Dort durften wir die ganze Woche nochmal mit Hilfe von für den Tag typischen Gegenständen durchgehen. Danach haben wir Sebastian ein kleines Feedback gegeben. Nach dem Feedback mussten wir uns auch schon von ihm verabschieden. Anschließend haben uns zwei Mitarbeiter von Sebastian zum Bahnhof gefahren. Dort mussten wir noch ein bisschen warten. Als der Zug da war, sind wir von Ruhpolding nach Traunstein gefahren. In Traustein ist uns aufgefallen, dass ein Zug in Nürnberg ausfällt. Wir sind trotzdem laut Plan nach München gefahren. Kaum angekommen, mussten wir innerhalb von 10 Minuten durch den ganzen Bahnhof rennen und sind gleich weiter nach Treuchtlingen gefahren. Dort mussten wir wieder rennen – dieses Mal innerhalb von 4 Minuten durch den Bahnhof! Von Treuchtlingen sind wir nach Würzburg gefahren. Unterwegs haben wir uns noch im Zug verabschiedet und durften dann nach Hause gehen.

 

Die Obergruppe in Gemeinschaftsarbeit